Aktuelles aus dem Steuerrecht und verwandten Gebieten

Bagatellgrenze für die Nichtanwendung der Abfärberegelung bei geringfügigen gewerblichen Einkünften

von: Björn Keller

Eine Rechtsanwalts-GbR ist gewerblich tätig, soweit sie einem angestellten Rechtsanwalt die eigenverantwortliche Durchführung von Insolvenzverfahren überträgt. Ihre Einkünfte werden nur dann nicht insgesamt zu gewerblichen Einkünften umqualifiziert (sogenannte Abfärbewirkung), wenn die Nettoumsatzerlöse aus dieser auf den Angestellten übertragenen Tätigkeit eine Bagatellgrenze in Höhe von 3 % der Gesamtnettoumsätze und zusätzlich den Betrag von 24.500 € im Veranlagungszeitraum nicht übersteigen.

Zu Unrecht erstattete Vorsteuern sind Betriebseinnahmen

von: Björn Keller

n seinem Urteil vom 12.11.2014 entschied der Bundesfinanzhof, dass zu Unrecht erstattete Vorsteuern als Betriebseinnahmen gelten. Im streitigen Fall erzielten die Kläger durch Beratungstätigkeit Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Die Gewinnermittlung erfolgte durch Einnahmeüberschussrechnung.

Aufstockung des Investitionsabzugsbetrags in einem Folgejahr

von: Björn Keller

Ein für ein bestimmtes Wirtschaftsgut in einem Vorjahr gebildeter Investitionsabzugsbetrag kann in einem Folgejahr innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums bis zum gesetzlichen Höchstbetrag aufgestockt werden. Das entschied der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 12.11.2014.