Konjunkturpaket: Überbrückungshilfe - Update

von Björn Keller

Mit dem Konjunkturpaket der Bundesregierung wurde neben der Senkung der Umsatzsteuersätze auch eine Überbrückungshilfe für durch die Krise der letzten Monate in Not geratene Unternehmen beschlossen. Unternehmen aller Branchen, deren Umsätze im April und Mai 2020 gegenüber den gleichen Vorjahresmonaten um 60% zurückgegangen sind und bei denen in den Monaten Juni bis August 2020 die Umsatzrückgänge um mindestens 50% fortdauern werden, können einen nicht rückzahlbaren Betriebskostenzuschuss von bis zu 80% erhalten. Bei Unternehmen, die erst nach dem April 2019 gegründet wurden, sind die Monate November und Dezember 2019 als Referenzmonate heranzuziehen. Unternehmen, die nach dem 31.10.2019 gegründet wurden, sind nicht förderfähig. Ebenso nicht förderfähig sind Unternehmen, die im Nebenerwerb betrieben werden.

Gefördert werden fixe Betriebskosten für drei Monate in Höhe von maximal bis zu € 50.000. Bei Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag € 9.000 und bei Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten € 15.000 nur in Ausnahmefällen übersteigen.

Anträge sind über das Förderportal (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html) durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu stellen und die entsprechenden Angaben durch diesen zu bestätigen. Die Frist zur Antragstellung läuft bis 31.08.2020.

Die Auszahlung erfolgt über die jeweiligen Förderbanken der Bundesländer.

Sprechen Sie mich an, wenn Sie einen Antrag auf Überbrückungshilfe stellen wollen oder müssen.

Dipl.-Kfm. Björn Keller, Steuerberater, Chemnitz

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