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Beratung zu steuerlichen Fragen im betrieblichen und privaten Bereich sowie Erstellung von Steuererklärungen.

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Beratung zu steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen sowie Planung und Durchführung von Unternehmensgründungen.

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Aktuelles aus dem Steuerrecht und verwandten Gebieten

Nutzt ein Steuerpflichtiger mehrere häusliche Arbeitszimmer in verschiedenen Haushalten, ist auch dann der Abzug von Aufwendungen typisierend auf jährlich 1.250 EUR begrenzt. Das entschied der Bundesfinanzhof mit seinem Urteil vom 09.05.2017. Im entschiedenen Fall unterhielt der Kläger im Streitjahr 2009 zwei Wohnsitze in verschiedenen Orten mit je einem Arbeitszimmer.

Der Bundesfinanzhof entschied in seinem Urteil vom 03.08.2017, dass die typischerweise mit dem Aufbau und der Aufrechterhaltung eines Strukturvertriebes verbundenen Aufgaben keine steuerfreien Tätigkeiten als Versicherungsvertreter und Versicherungsmakler im Sinne des § 4 Nr. 11 UStG sind. Das betrifft die Akquise, Betreuung, Schulung und Kontrolle von Versicherungsvertretern, das Halten der Kontakte zu diesem Personenkreis sowie die Festsetzung und Auszahlung der Provisionen.

Trägt ein privat krankenversicherter Steuerpflichtiger selbst krankheitsbedingte Aufwendungen, um sich eine Beitragsrückerstattung seines Krankenversicherers zu erhalten, können die Kosten weder als Sonderausgaben noch als außergewöhnliche Belastungen steuerlich berücksichtigt werden. So entschied das FG Berlin-Brandenburg mit seinem Urteil vom 19.04.2017.

In seinem Urteil vom 20.03.2017 nahm der Bundesfinanzhof zu zwei strittigen Sachverhalten Stellung. Einerseits war zu klären, ob die Firmenbezeichnung zum wesentlichen Betriebsvermögen gehört, andererseits, ob Geldeinwurfautomaten wie Kassen zu führen sind.

Mit seinem Beschluss vom 27.06.2017 gibt der Bundesfinanzhof Antwort auf die Beschwerde einer Klägerin. Sie beantragte eine Prüfung der geltenden Rechtsprechung dahingehend, ob die betragsgenaue Anrechenbarkeit der Umsatzsteuer bei der Erhebung der Spielbankenabgabe gegen den Neutralitätsgrundsatz, das Diskriminierungsverbot oder das Transparenzgebot verstößt.